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05.06.2019

Der Ratschlag „denke positiv“ kann nervenaufreibend sein. Die konstante positive Beeinflussung des bewussten Denkens frustriert, wenn sich Affirmationen und Visualisierungen nicht bewahrheiten. Ohne Lottoschein wird sich tendenziell kaum die Chance auf einen Millionengewinn ergeben. „Glaub es oder glaub es nicht, es gibt kein Zweifeln,“ hilft beiden Seiten nicht, solange es das Universum richten soll. Etwas bleibt im passiven Zustand der Wunscherfüllung und nichts passiert.

 

„Tu es oder tu es nicht, es gibt kein Versuchen,“ zielt darauf ab, nicht beim Glauben, sondern ins Handeln zu kommen. Die positive Psychologie befasst sich mit den Lücken des eigenen Denkens: Wie kann ich mich positiv emotional aufladen und ein Bild entwickeln, was grösser ist als nur den nächsten Tag zu überstehen? Proaktivität setzt Volition voraus – vom Wollen in die Umsetzung zu kommen.

 

Das interaktive Kurzseminar hat zum Ziel, dass Teilnehmer einer homogenen Gruppe erkennen, beispielsweise ein Mitarbeiterteam, was dem eigenen Handeln Grenzen setzt und wie das innere Bild der eigenen Persönlichkeit gestärkt werden kann.



31.05.2019

Heiratswillige bekunden ihren Willen mit  - Ja, ich will! Wenn man Studien glauben mag, folgt danach ein WOLLEN OHNE ZU TUN und ein TUN OHNE ZU WOLLEN. Starke Vorhaben wandeln sich zu einer Suche nach besseren Alternativen: Abnehmen vs. Kautschpotato, Erledigen vs. Aufschieben, miteinander reden vs. Handy, Aktivität vs. Faulheit, aktueller Partner vs. neue/r LiebhaberIn und so fort.

 

Laut neuesten Ergebnissen der Neurologie wurde das Gehirn nicht zum Denken gemacht. Es soll lediglich unsere Überlebensfähigkeit sichern - durch Bewegung. Noch bevor es denkt, verbrauchen diese rund 1,5 Kilogramm Körpermasse 20% unserer Energie. Das ist ganz schön viel, weshalb es konstant auf Sparflamme geschaltet ist. Vielleicht mitunter ein Grund, unserem Gehirn die Schuld für unsere Bequemlichkeit zu geben. Das Denken ist eine Spätfolge der Evolution und es entstand der Neocortex, auch umgangssprachlich als Frontallappen des Gehirns bekannt. Und wenn wir auf der Suche nach besseren Alternativen sind, könnte man zuweilen von einem Jammerlappen sprechen. Und solange unser Gehirn nicht positiv emotional aufgeladen wird, kann das Denken sehr müde machen.

 

Das interaktive Kurzseminar hat zum Ziel, dass Teilnehmer einer homogenen Gruppe, beispielsweise ein Mitarbeiterteam, erkennen, wofür sie brennen oder verbrennen.



28.05.2019

Laut neuesten Untersuchungen der Hirnforschung aktiviert physischer und psychischer Schmerz dieselben Hirnareale. Bildgebende Verfahren zeigen, dass Schmerz als Folge von Stress, Kummer, Sorgen, Ängsten etc. genauso intensiv empfunden werden, wie wenn wir uns beispielsweise mit dem Hammer auf den Daumen schlagen. Die meisten können sich an ihren heftigsten Liebeskummer erinnern: Es tut so weg!

 

Die natürlichen Gegenspieler von Schmerz sind Freude, der Spass, die Liebe, die positive Psychologie, die Zeit "heilt" Wunden, die Lust, die Salutogenese und mehr. Auch in der Arbeitswelt haben wir es täglich mit psychischen Schmerzen zu tun: Fehlende Anerkennung, nicht "gesehen" werden, Mobbing, mehr Objekt als Subjekt und so weiter. Hypothetisch gesehen kann uns jede Arbeit Spass machen, wenn das Mindset und die Umgebung die für uns richtigen Voraussetzungen bereitstellen. Die Schmerzareale erfahren augenblicklich eine Besänftigung und Freudehormone "fressen" Kampfhormone.

 

Das interaktive Kurzseminar hat zum Ziel, dass Teilnehmer einer homogenen Gruppe, beispielsweise ein Mitarbeiterteam, sich der Qualitäten von Schmerz- und Lustsignalen bewusster werden.



24.05.2019

Wenn sich Misserfolge häufen, steigen sie gerne zu Kopfe und werden zu festen Glaubenssätzen: „Ich kann nichts.“ „Ich habe kein Glück.“ „Ich bin zu doof.“ usw. Doch was passiert, wenn wir dem Misserfolg eine andere Bedeutung zumessen: Es gibt eine „Miss Universum“, eine „Miss World“ und eine „Miss Erfolg“. Sie ist die Königin der „try and error“ Erfahrung und die meisten Erfahrungswissenschaften beruhen auf diesem Prinzip.

 

Die Basis von „Miss Erfolg“ sind Fehler. Und eine Fehlerkultur hilt uns, das Streben nach Perfektion weiterzuentwickeln. Es gibt Unternehmungen, welche den Wert der „Miss Erfolg“ verkennen. Fehlerkulturen Raum zu geben ist möglicherweise einer der Schlüssel, Mitarbeitende dazu einzuladen, Spass und Freude an ihrer Arbeit zu haben. Und vielleicht kann gerade deshalb aus dem dem Wort „Fehler“ das Wort „Helfer“ gebildet werden, ein Ansatz, um eine unternehmerische Helferkultur für die Mitarbeitenden zu ermöglichen.

 

Das interaktive Kurzseminar hat zum Ziel, dass Teilnehmer einer homogenen Gruppe, beispielsweise ein Mitarbeiterteam, sich der Qualitäten von „Miss Erfolg“ bewusster werden.



18.05.2019

An eine Sache zu glauben sollte sich richtig und gut anfühlen. Deshalb gelingen Vorhaben leichter, wenn sie einer Überzeugung entspringen. Das Gehirn reagiert auf Freude, Spass und Begeisterung wie eine Pflanze auf Wasser, Licht und Dünger. Entscheidend ist die Bedeutung, welche dem Handeln zugemessen wird. Mit andern Worten: Emotionen bestimmen die Qualität des Gelingens.

 

Das interaktive Kurzseminar hat zum Ziel, dass Teilnehmer einer homogenen Gruppe, beispielsweise ein Mitarbeiterteam, im Berufsalltag sich der Qualitäten von Emotionen bewusster werden.



09.05.2019

Wer sich selbst und andere versteht, hat überall die Nase vorn. Ob im beruflichen Umfeld oder in seinen privaten Beziehungen: Ein entspannter und konfliktfreierer Umgang mit Menschen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für mehr Lebensqualität. Doch die wenigsten von uns wissen, welchen Eindruck sie auf andere machen, bzw. wie andere auf uns Einfluss ausüben.

 

Das interaktive Kurzseminar hat zum Ziel, dass sich Teilnehmer einer homogenen Gruppe, beispielsweise ein Mitarbeiterteam, im Berufsalltag besser aufeinander eingehen können.



18.01.2017

Lymphknoten haben einen schlechten Ruf, dabei sind sie lebensnotwendig! Mit der Lymphe ist unser Körperwasser gemeint, das je nach Ort unterschiedliche Inhalte und Konsistenzen hat. Das Lymphsystem besteht schulmedizinisch gesehen aus den Lymphbahnen, welche über Lymphknoten und den speziellen Lymphorganen verbunden sind. 

 

Im Volksmund verursacht der Begriff Lymphknoten ungute Gefühle - zu Unrecht, denn sie sind wichtige Eckpfeiler unseres Immunabwehrsystems, ohne die wir nicht überleben können. Das Abtasten beispielsweise der weiblichen Brust dient nicht zur Auffindung von normalen Lymphknoten, sondern von erkrankten Lymphknoten. Sie werden bemerkt, wenn sie sich beispielsweise entzündet haben oder einen Tumor gebildet haben und dadurch grösser sind. Wir wissen alle, wie wichtig der Blutkreislauf für uns ist. Doch hätten Sie gewusst, dass das Lymphsystem vier Mal so gross ist? Mehr lesen...



02.01.2017

Was ist der Unterschied zwischen Schreck und Angst? Etwas salopp gesagt ist es die Zeitdauer, die den Unterschied ausmacht. In der Regel handelt es sich beim "sich erschrecken" um einen kurzen Moment, während bei der Angst längere Zeitspannen vergehen. Der Schrecken kann auch Angst zur Folge haben, vorallem dann, wenn es sich um einen Schrecken ohne Ende handelt. Ebenso kann die Angst einen Schrecken erzeugen, wenn das, vor dem wir uns fürchten, plötzlich eintrifft.

Der Schreck versetzt uns innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde in höchste Alarmbereitschaft. Es ist der Moment, in welchem wir unerwartet (positiv oder negativ) überrascht werden. In diesem Augenblick arbeiten unsere Sinne mit Höchstleistung, unsere Muskeln verspannen sich, um uns zu schützen, die erhöhte Atemfrequenz versorgt unser Blut mit mehr Sauerstoff, um leistungsfähiger zu sein und so weiter.

 

Auch die Angst versetzt uns in Alarmbereitschaft. Allerdings ist die Bedrohung oder das befürchtete Ereignis noch nicht vollends eingetreten oder nimmt nur langsam Form an. Gegenüber dem Schreck macht sich der zeitliche Faktor in der längeren Dauer bemerkbar. Mehr lesen...



14.11.2016

Wie kommt es zu Krankheiten? Unterschiedliche Definitionen zeigen, dass es selbst in Fachkreisen offensichtlich keine einheitliche Auffassung von Krankheit gibt.  Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat ihr Verständnis für den Krankheitbegriff bereits mehrmals angepasst, derzeit erklärt sie:

 

"Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen."

 

Dieser Beschrieb setzt eine Vollkommenheit voraus, welche ein Mensch bisher nicht erreichen konnte. Bereits bei seiner Geburt kommt der Mensch mit Krankheiten zur Welt - beispielsweise mit entarteten Zellen, welche heute unter dem Begriff Krebs vermarktet werden. Wegen unseres unterschiedlichen Schmerzemfpindens (Toleranzen) empfindet jeder Krankheit anderst. Erst durch das Überschreiten unserer eigenen, individuellen physischen und psychischen Grenzen entscheiden wir (bewusst oder unbewusst), wie es uns geht und ob wir Massnahmen treffen wollen. Das heisst, wir können uns krank fühlen, obwohl uns ein Arzt "vollkommene" Gesundheit attestiert. Wir können von eingebildeten Krankheiten sprechen oder selbstgemachten Überreaktionen folgen. Solche Sichtweisen helfen uns nicht sonderlich weiter.  Mehr lesen...



24.10.2016

Nie zuvor war der Wunsch so gross, eine wissenschaftlich fundierte Methode zu finden, welche wirkliche Lebenshilfe verspricht. Ein Wunsch, welcher auch von "Otto Normalverbrauchern" immer mehr Aufmerksamkeit findet. Der Weg zum Arzt wird inzwischen als letztes Resultat der eigenen Unachtsamkeit begriffen. Trotzdem tun sich die meisten noch schwer damit, sich an nichtwissenschaftliche Themen heranzuwagen. 

Allerdings haben neueste und seriöse Forschungen sehr präzise und nachweisbare Ergebnisse hervorgebracht. Lange tat man sich schwer, dass beispielsweise ein Gedanke lediglich aus Energie und Information besteht (1). Doch verhielt es sich früher nicht ähnlich mit der Erde als Scheibe, als sie zur Kugel erklärt wurde?  Mehr lesen...



17.10.2016

Wenn man die Zahl der eintausenfünfhundert 100-Jährigen (1) in Relation zur Einwohnerzahl der Schweiz setzt, dann sind das knappe 0.02% bei einer mittleren Lebenserwartung von derzeit 82.2 Jahren. In unserem Nachbarstaat Deutschland verhält es sich ähnlich. Die Frage, ob wir 100 Jahre und älter werden möchten, kann Unbehagen auslösen. Obwohl die Angst vor dem Sterben omnipräsent ist, gibt es offensichtlich auch eine Angst vor dem Zulangeleben. Wäre das Überleben der eigenen Kinder wirklich erstrebenswert? Laut letzten Forschungsergebnissen könnten wir ohne weiteres 120 und mehr Jahre alt werden, wenn wir uns wie Tiere verhalten würden. Natürlich sind wir keine Tiere, welche beispielsweise einen mehrmonatigen Winterschlaf halten. Trotzdem erreicht diese Spezies ihre tatsächliche determinierte (vorgebene) Lebenserwartung. Bei Menschen verhält sich das völlig anderst.  Mehr lesen...